2048: Mathematisches Browserspiel mit Suchtpotenzial

Ein einfaches Spielprinzip in Kombination mit einer kaum vorhandenen Gewinnchance – so könnte das neue Onlinespiel „2048“ kurz umschrieben werden. Vom 20-jährigen Italiener Gabriele Cirulli entwickelt, erfreut sich das Game einer immer größer werdenden Beliebtheit. Obwohl das Spiel erst seit dem 9. März im Web ist, wurde es bereits nach wenigen Tagen mehrere Millionen Mal gespielt. Mittlerweile peilt es die 100 Millionen Grenze an.

„2048“ und das knifflige Spielprinzip

Zu Beginn erscheint das Webspiel „2048“ einfacher, als es tatsächlich ist. Insgesamt stehen dem Spieler 16 Zahlenplätze zur Verfügung. Mit zwei 2er-Kacheln fängt der Spielspaß an. Jede Kachel wird mithilfe der Pfeiltasten in eine beliebige Richtung verschoben. Auf diese Weise werden die Zahlen miteinander verschmolzen beziehungsweise addiert – so ergibt zwei plus zwei logischerweise die Gesamtsumme vier. Ziel des Spieles ist es, die Zahlen zu verdoppeln, bis die Summe „2048“ erreicht wird. Was sich simpel anhört, zeigt sich im späteren Verlauf jedoch als äußerst knifflig, denn nach jedem Spielzug wird ein Kachel-Platz mit einer neuen Zwei belegt.

Der faszinierende Reiz eines Spiels

„2048“ erfordert strategisches und mathematisches Denken. Schon bei Kachel 128 wird einem bewusst, dass das leicht verständliche Grundprinzip eine schwierige Herausforderung darstellt. Sind alle 16 Zahlen-Plätze belegt, ist das Spiel verloren. Der Entwickler selbst beziffert die Gewinnchancen mit lediglich einem Prozent und dennoch begeistern sich täglich neue Spieler an dem Game. Womöglich liegt in den geringen Gewinnchancen der Reiz dieses Spiels. „2048“ ist völlig kostenlos, denn nach eigenen Aussagen möchte der junge Erfinder damit kein Geld verdienen. Für das trendige Onlinespiel ist lediglich das Öffnen des Browsers vonnöten.


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